1. Schule und Eltern

Die Elternschaft nimmt im überwiegenden Maße und engagiert am Schulleben teil. Z. B. beteiligen sie sich an Unterrichtsprojekten oder auch bei Bedarf am Unterricht selbst. So werden viele Arbeitsgemeinschaften durch Eltern ermöglicht. Bei schulischen Veranstaltungen helfen viele Eltern aktiv mit und bei Festen übernehmen sie nach Absprache organisatorische Aufgaben.
Die Elternabende sind in der Regel gut besucht und bieten neben Informationen auch lebhaften Gedankenaustausch. Nach Bedarf abgehaltene Einzelgespräche intensivieren die Zusammenarbeit und das Bemühen um den richtigen Weg in der Erziehung.
Seit 1997 gibt es den „Verein der Freunde und Förderer der Grundschule Darry“, der anlässlich des 40jährigen Bestehens des Schulgebäudes gegründet wurde. Dieser Verein, dessen Mitglieder aus ehemaligen Schülern und derzeitigen Eltern besteht, unterstützt schulische Vorhaben und außerordentliche Anschaffungen für die Kinder der Schule.

2. Weitere Kontakte

Durch die Nähe des Kindergartens ist eine problemlose Zusammenarbeit möglich.
Die Turnhalle wird außer von der Schule auch vom Kindergarten und verschiedenen Sportvereinen genutzt, in denen viele Schüler Mitglied sind. Der Werkraum steht regelmäßig der Evangelischen Jungschar zur Verfügung und die Bibliothek ist Treffpunkt für die Handarbeitsgruppe.
Viele Kinder und Jugendliche der Gemeinde sind Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr. Bei Bedarf läuft auch hier die Zusammenarbeit gut.
Der Kontakt zur Gemeinde ist im Allgemeinen reibungslos, es werden offene Gespräche geführt und, wo möglich, die Wünsche der Schule erfüllen.
Großzügige Spendengelder vonseiten der Sparkasse und der Raiffeisenbank ermöglichten die Anschaffung von Computern für die Schule.
Regelmäßig alle drei Wochen fährt der Bücherbus des Kreises Plön vormittags die Grundschule an. Die Schüler nutzen dieses Angebot sehr intensiv. Der Schulunterricht profitiert darüber hinaus von den Themenbezogenen auf Wunsch zusammengestellten Bücherkisten.
Das Reinigungspersonal reinigt nicht nur unsere Schule, sondern unterstützt häufig schulische Projekte und pflegt guten Kontakt zu Schülern und Lehrer.

3. Der Schulvormittag

Unsere Schule öffnet ihre Tore zwischen 7.45 Uhr und 8.10 Uhr. Die Schüler dürfen dann im Klassenraum spielen oder Freunde in anderen Klassen besuchen. Der Unterricht beginnt um 8.10 Uhr mit einem Gesprächskreis, Liedern und Geschichten. Die erste Blockstunde endet dann um 9.50 Uhr mit einer Frühstückspause in den Klassenräumen. Die Aufhebung des Dreiviertel-Rhythmus hat den Vorteil einer größeren Flexibilität bei allen Unterrichtsvorhaben. In der Regel werden zwei Fächer während dieser Zeit abgedeckt.
Es folgt eine Bewegungspause von 25 Minuten. Die Schüler nutzen das große Angebot von Spielgeräten.
Nach der Pause folgt eine Unterrichtsstunde von 10.25 bis 11.10 Uhr. Eine Pause von 15 Minuten schließt sich an.
Ab dem Schuljahr 2010/2011 findet der Unterricht in zwei Lerngruppen statt: Die Eingangsphase mit Klasse 1 und 2 und die "Großen" mit Klasse 3 und 4. Weitere Aktivitäten wie Feste, Mathetag/ Lesestunden und Arbeitsgemeinschaften finden klassenübergreifend statt.
Unsere Arbeitsgemeinschaften finden Donnerstags statt. Hier unterrichten dann auch außerschulische Kräfte die Kinder in Boule, Yoga, Computer, Teich, Garten, Englisch usw.
Um 12.10 Uhr endet der Unterricht für die 1. und 2. Klasse. Die Kinder können dann bis 13.10 Uhr die Betreuende Grundschule im Klassenraum der 1. Klasse aufsuchen. Dieses Angebot der Gemeinde Panker ist mit 10€pro Monat kostenpflichtig. Die Kinder erhalten Getränke und Obst kostenlos.
Die 3. und 4. Klasse hat in der 5. Stunde nochmals Fachunterricht.
Die Busse fahren dann zwischen 13.20 Uhr und 13.30 Uhr in die umliegenden Gemeinden.

4. Das Schulleben



Das Schulleben ist geprägt durch immer wiederkehrende Ereignisse, die das Schuljahr strukturieren und Abwechslung und Höhepunkte bilden.

EinschulungsfeierFrühlingsfestApfel-Kartoffel im HerbstVorweihnachtliches BastelnTheaterbesuch aller Klassen mit ElternWeihnachtsfeierHalbjahreszeugnisseWintervergnügen (je nach Wetterlage)SchulfaschingHallensportfestProjekttageBesuch der Einzuschulenden des Kindergartens in die GrundschuleVerkehrserziehung mit anschließender FahrradprüfungKlassenreise des 4. SchuljahresTeilnahme am KreissportfestSchnupperbesuche an den weiterführenden SchulenSommerliches Schulfest (Vogelschießen)SchulwandertageAusgabe der VersetzungszeugnisseAbschlussfeier und Verabschiedung des 4. Schuljahres

5. Pädagogisches Konzept



Unsere kleine Schule ist mehr als nur ein kleines Gebäude.
Sie bietet sowohl den Schülern als auch den Lehrern und allen weiteren Beschäftigten ein Zusammenleben in Vertrautheit und mehr Ungezwungenheit, in dem das Wir- Gefühl im Vordergrund steht.
Für die Kinder, die in kleinen Klassen zusammenarbeiten, bietet unsere Schule überschaubare Verhältnisse, eine fast häusliche Atmosphäre mit guten Spielmöglichkeiten in den Pausen in kindgerechter, ländlicher Umgebung. Das bedeutet Vertrauen, Miteinander und Akzeptanz zwischen Groß und Klein.
Das kleine Kollegium, dem alle Schüler bekannt sind, kann sich in persönlicher Form gemeinsam intensiv mit allen Problemen auseinandersetzen, aufeinander eingehen und versuchen, Lösungen zu finden.

An der Grundschule Darry werden Unterricht und Erziehung als eine Einheit angesehen, die der ganzheitlichen Entfaltung, also der Entwicklung der sozialen, geistigen, seelischen, musisch- ästhetischen, sinnlichen und körperlichen Fähigkeiten dient. Wir wollen die dazu dienlichen Werte erhalten, unterstützen bzw. entwickeln.

Unsere Leitsätze

Wir wollen in einer gewaltfreien Atmosphäre miteinander in der Schule leben. Dies schließt einen partnerschaftlichen, friedlichen Umgang zwischen Mädchen und Jungen aller Altersgruppen, Lehrern und Eltern ein.Wir fördern das Selbstbewusstsein und die Selbstständigkeit des einzelnen Kindes.Wir wollen Wege aufzeigen, die eigene Lern- und Leistungsfähigkeit kennen zu lernen und auszubauen.Wir entwickeln die Kommunikationsfähigkeit weiter und erarbeiten Möglichkeiten der Konfliktlösung ohne Gewalt.Wir akzeptieren Andersartigkeit und überwinden Vorurteile, um z. B. ausländische, behinderte oder lernschwache Kinder zu integrieren.Wir wollen das Verantwortungsgefühl der Kinder für sich selbst und andere, für Natur, Umwelt und die sie umgebenden Materialien stärken.Gemeinsame Regeln sollen erarbeitet, angenommen und eingehalten werden, um das Sozialverhalten zu fördern. Der Umgang miteinander soll einfühlsam, angemessen und höflich sein.Alles Handeln in der Schule sollte durch Eigen- und Mitverantwortlichkeit geprägt sein.Eltern sollten ein Partner beim Erziehungsprozess sein, der informiert, unterstützt und aktiv mitarbeitet.

6. Entwicklung

6.1.Die Entwicklung der sozialen Fähigkeiten


Offenheit, Ehrlichkeit, Toleranz, Verlässlichkeit, Kooperationsfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit

Wir wünschen und pflegen einen offenen, ehrlichen Umgang miteinander. Die Kinder sollen sich in ihren unterschiedlichen Veranlagungen gegenseitig tolerieren, akzeptieren und gewaltfrei miteinander umgehen. Verbale Konfliktlösungen dienen dem gegenseitigen Verständnis.
Wir akzeptieren Andersartigkeit und wollen Vorurteile überwinden, um z. B. ausländische, behinderte und lernschwache Kinder zu integrieren.
Wir entwickeln Kommunikationsfähigkeit weiter und legen Wert auf gute Kooperation. Partnerschaftlicher, friedlicher Umgang in einer entspannten Atmosphäre zwischen Jungen und Mädchen aller Altersgruppen sollte selbstverständlich sein.

6.2. Die Entwicklung der geistigen Fähigkeiten

Selbstständigkeit, Kreativität, Interesse, Denkfähigkeit, Kritikfähigkeit, Leistungsbereitschaft, Ausdauer

Durch altersgemäße, handlungsorientierte Lernangebote soll das Interesse am Inhalt geweckt werden. Kreativität und Selbstständigkeit bei Problemlösungen sind erwünscht und werden gefördert und unterstützt. Wir anerkennen Leistungsbereitschaft und Ausdauer durch sofortige Rückmeldung.
Fachliche Inhalte- in konzentrischen Kreisen angelegt- gewähren einen vertiefenden Einblick und sollen die Denkfähigkeit steigern.

6.3. Die seelische Entwicklung

Einfühlungsvermögen, Mitverantwortung, Kompromissbereitschaft, Gewaltlosigkeit

Die Seele eines Kindes ist leicht verletzbar. Mit Gesprächen über Geschichten oder über reale Situationen- auch in Form von Rollenspielen- wollen wir das Einfühlungsvermögen eines jeden Schülers für den anderen wecken, sodass Mitverantwortung Mensch, Tier und Sachen gegenüber stärker ins Bewusstsein geraten. Toleranz und Kompromissbereitschaft würden dann Gewalt weitgehend ausschließen.

6.4. Die Entwicklung musisch-ästhetische Fähigkeiten

Freude am Gestalten, Kreativität, Verantwortungsbewusstsein Dingen gegenüber

Neben der geistigen Entwicklung soll eine musisch- ästhetische Bildung im Kind angelegt werden. Nicht nur der Kunstunterricht, bei dem es um Gestaltung durch Form und Farbe geht, sondern auch der Musikunterricht, wo es um das Gestalten von Musikstücken (Liedern) durch ordnende Bewegung geht, soll das Empfinden für Ästhetik entwickeln.

6.5. Die Förderung sinnlicher Fähigkeiten

Schärfung der Sinne

Durch das Ansprechen der Sinne- insbesondere beim Leselernprozess- soll die Bereitschaft durch bewusstes Schauen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten zu intensiver Wahrnehmung der Sinne erreicht werden.
Durch das mehrkanalige Lernen (z. B. bei den Schriftzeichen) wird auch bei schwächeren Schülern eine lang haltende Merkfähigkeit erreicht.

6.6. Die Entwicklung körperlicher Fähigkeiten

Mut und Bewegungsfreude

Es ist selbstverständlich, dass der Sportunterricht hauptsächlich mitverantwortlich ist für die körperliche Entwicklung. Durch differenzierte Aufgabenstellungen werden Schüler jeweils ihren Möglichkeiten entsprechend weiter gebracht. Mut und Freude an körperlicher Bewegung werden aber auch in den Pausen trainiert, da der Schulhof mit Fußballtoren, einem vielseitigen Klettergerüst, Kleinspielzeugen wie Pedalos und Stelzen Möglichkeiten zur körperlichen Entwicklung gibt.
Außerdem bieten Sportvereine mit ihren verschiedenen Sparten in der Turnhalle und auf dem Schulgelände weitere Trainingsmöglichkeiten an.